habbel_kolumneBei amerikanischem Whiskey denken die Meisten sofort an Bourbon, dieser verfügt auch unbestreitbar über den Hauptmarktanteil. Allerdings wird auch aus anderen Rohstoffen als Mais gebrannt. So gibt es außerdem den Rye Whiskey, Tennessee Whiskey und Corn Whiskey.

Der Bourbon allerdings ist die einzige Nationalspirituose der USA.

Am 4. Mai 1964 erklärte der amerikanische Kongress Bourbon zu einem „unverkennbaren Produkt der Vereinigten Staaten“ um ihn gesetzlich zu schützen und andere Länder daran zu hindern, ihre Destillate ebenfalls als Bourbon zu bezeichnen.Der Name Bourbon stammt vom zentral in Kentucky gelegenen Bourbon Country. Dieses wurde zu Ehren eines gleichnamigen Königshauses so benannt, dessen Adelige auch „die Bourbonen“ genannt wurden.

Aber was macht einen Bourbon eigentlich aus?

whiskyNatürlich gibt es hierzu gesetzliche Vorschriften. Diese besagen, dass dieser Whiskey erst dann Bourbon genannt werden darf, wenn er mindestens aus 51 % Mais hergestellt wird, der Alkoholgehalt des Destillates nicht mehr als 80 % Vol. bei der Herstellung und 62,5 % Vol. bei der Abfüllung in das augekohlte Fass beträgt, das aus neuer Weißeiche besteht. Der Whiskey lagert dort mindestens 2 Jahre.

Sollten Sie einen Whiskey ohne Altersangabe finden, so können Sie davon ausgehen, dass er zwischen 4 und 6 Jahren alt ist, denn gesetzlich muss der Bourbon unter 4 Jahren eine Altersangabe aufweisen.
Lassen Sie sich doch vor allem während der kalten Jahreszeit von einem schönen Tröpfchen Bourbon innerlich erwärmen.

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