Die Rohrmeisterei in Schwerte war bereits mehrfach der Austragungsort für die Gala des Westfälischen Gastronomiepreises. Am 04. Oktober 2016 trafen sich erneut fast 200 Gastronomen zur Preisverleihung und zu einem exklusiven Gala Menü.

Am vierten 04. Oktober 2016 machten sich die Teilnehmer und mutmaßlichen Preisträger aus allen Teilen Westfalens auf den Weg in die Rohrmeisterei nach Schwerte, dieses Jahr bereits die neunte Gala des Westfälischen Gastronomiepreises stattfand. Dabei geht es nicht nur um die Preisverleihung. Es gehört zur Tradition des Preises, dass ein festliches Menü, zubereitet von Spitzenköchen aus Westfalen, serviert wird und der Abend von einem musikalischen Rahmenprogramm begleitet wird. Eine professionelle Moderation ist da selbstverständlich. So freuten sich die rund 170 Gastronomen und Sponsoren auf einen spannenden und schönen Abend. Spannend deshalb, weil den Gästen, bzw. den potenziellen Preisträgern, zu Beginn der Veranstaltung Ihre Platzierung noch nicht bekannt war.

Die Gäste des Abends gelangten ab 18.00 Uhr über einen für sie ausgerollten roten Teppich in das Foyer. Hier traf man sich auf einen Smalltalk und Erfahrungsaustausch. Natürlich wurde auch darüber diskutiert, bzw. spekuliert, wer es wohl in diesem Jahr auf das Treppchen schaffen würde. Die Köche des Abends um Heiko Antoniewicz, Stefan Manier und Marc Kampmann ließen derweil Ihre gemeinsam zubereiteten „Häppchen vorweg“ servieren. Man ist ja in Westfalen und da spricht man nicht so viel von „Amuse“. Dazu wurde ein Stößchen Hövels Original oder ein Glas Geldermann Sekt gereicht. Um 18.45 Uhr öffneten sich die Türen zum festlich geschmückten und stimmungsvoll ausgeleuchteten Saal. Der Blick fiel natürlich als erstes auf die große Bühne, auf der auch ein Hövels-Tresen installiert war, an dem später der Smalltalk mit den Preisträgen stattfinden sollte. Die Bühne war für heute Abend der Arbeitsplatz von Oli Materlik (Entertainer, Moderator, Comedian, Kleinkunstpreisgewinner), der launig durch das Programm führte.

Das Duo Henne und Biene stimmten die Gäste musikalisch auf den Abend ein. Nach der Begrüßung durch Oli Materlik, Tobias Bäcker (Hausherr in der Rohrmeisterei) und Marcus Besler (Westfalen Magazin u. Veranstalter) wurde von Stefan Manier die Vorspeise „geschickt“: Wildfanggarnele │ Roter Curry │ Tomate │ Papaya │ Wasabi-Reis. Im Anschluss folgte ein kurzer Talk zwischen Stefan Manier und Oli Materlik am Hövels Tresen. Mit Spannung warteten die Gäste auf die ersten Preisträger. Es ging los mit den Plätzen zehn bis vier in der Kategorie der Gasthäuser/Landgasthöfe. Die Preisträger wurden einzeln verlesen, auf der Videowand eingeblendet und zur Überreichung der Urkunden auf die Bühne gebeten. Die ersten drei Preisträger wurden von den Jurymitgliedern durch eine kurze Laudatio geehrt. Zusätzlich zu den Urkunden gab es für sie die begehrten Kristallglaspokale.

Laut Speisenkarte folgte nun das Zwischengericht von Heiko Antoniewicz. Forelle grün │ Kastanienblütenfond │ Holzkohlensenf │ Süßkartoffel
Auch nach dem Zwischengang trafen sich Koch und Moderator am Hövels Tresen zu einem kleinen Interview. Während der Abend weiter fortschritt und die Hälfte der Preisträger bereits ihre Urkunden und Pokale in den Händen hielten, verbesserte sich stetig die Stimmung im Saal. Henne und Biene hatten sich jetzt richtig eingespielt und es wurde gepostet was das Smartphone hergab. Nun wurde es Zeit für die Preisverleihung an die Teilnehmer der Kategorie Restaurant. Nach dem gleichen Muster wurden die Preisträger zum Empfang der Urkunden auf die Bühne gebeten. Die Preisträger der ersten drei Preise folgten gerne dem Ruf auf die Bühne um Ihre Pokale und Urkunden in Empfang zu nehmen.

Am Rande festzustellen ist, dass einige Preisträger bereits viele Jahre am Gastronomiepreis teilnehmen und sich im Laufe der Jahre stetig verbesserten – hier spielt auch der Ehrgeiz eine große Rolle. Einige Teilnehmer lassen sich nach Ablauf aller Formalitäten auch gerne Ihre eingesandten Bewertungskarten zusenden um diese im Nachhinein mit der Belegschaft intern auszuwerten und eigene Schwachstellen für die Zukunft zu verbessern. Nun folgten gute Laune, gute Weine und gutes Essen: Der Hauptgang. Tafelspitz vom Iberico-Rind│Kürbis│Haselnuss. Dieser Gang wurde von Marc Kampmann, dem Küchenchef der Rohrmeisterei, und seinem Team zubereitet. Bei dem Interview am Hövels Tresen erfuhren die Gäste dann auch, dass Kampmann an der Weltmeisterschaft der Köche 2016 teilgenommen hat und dort den 3. Platz erreichte.

Wer erhielt in diesem Jahr den Ehrenpreis des WESTFÄLISCHEN GASTRONOMIEPREISES?
Als Laudator Gerhard Besler die Bühne betrat, stiegen Neugierde und Spannung. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an Wolfgang Deckenbrock aus Münster. 60 Jahre waren er und seine Frau Gerda die Inhaber des Restaurants Kleiner Kiepenkerl in Münster. Außerdem war er 25 Jahre DEHOGA-Chef für Münster, ehrenamtlicher Richter und Berufsschullehrer. Er und seine Frau machten das Restaurant Kleiner Kiepenkerl zu einer Institution in Münster. Er und seine Frau haben sich sehr gefreut und nahmen den Ehrenpreis sichtlich bewegt entgegen.
Marcus Besler und Oli Materlik baten nun alle Preisträger für den großen Showdown mit Feuerwerk und Gruppenfoto auf die Bühne.

Im Foyer wartete bereits Bianca Overkamp mit ihrem Flying Dessert auf die Gäste. Mini-Eishörnchen und Westfälische Lekkabissen „angeflogen“. Ein köstlicher süßer Ausklang des Abends. Viele Gäste ließen dann in kleinen Gruppen bei einem Glas Geldermann Sekt, einem guten Glas Wein oder einem Hövels Original den Abend noch einmal Revue passieren. Die Preisträger freuten sich über Ihre Auszeichnungen, die nun einen Ehrenplatz in ihren Restaurants erhalten.

Im nächsten Jahr feiert der Westfälische Gastronomiepreis sein 10-jähriges Jubiläum. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen.

Freuen Sie sich auf die Gala 2017 am 16. Oktober in der Rohrmeisterei Schwerte!