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Tipp der Redaktion Nr. 53

Berggasthof Hotel Kahler Asten

Berggasthof Hotel Kahler Asten
Astenturm 1
59955 Winterberg
Telefon: 02981 / 928748 0
Telefax: 02981 / 928748 111

kahlerasten@t-online.de
www.kahlerasten.de
 
Für Generationen von Schulklassen war ein Klassenausflug zum Kahlen Asten schon fast ein Pflichtprogramm. Diese „Schulpolitik“ hat sicherlich dazu beigetragen, das der zweithöchste Berg (840,7m) des Sauerlandes im Laufe der Jahrzehnte zu seinem bekanntesten Berg wurde.

Seit 1884 steht auf dessen Gipfel der „Astenturm“ (ehemals ein schlossartiges Gebäude) und seit 1918 befindet sich auf dem so genannten „Wetterberg“ Westdeutschlands eine Wetterstation. Einen Berggasthof gibt es hier seit 1924. Die einzigartige Landschaft des Kahlen Asten, mit seinem seit 1965 unter Naturschutz stehenden Hochmoor, trug mit dazu bei, dass dieser Berg zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Sauerland wurde. Der rustikale Berggasthof war der beliebte Anlaufpunkt für Tagestouristen, Bergwanderer und Schulklassen.
Seit dem 18.März 2006 ist der Berg um eine Attraktion reicher. Auf dem Kahlen Asten steht das höchst gelegene Hotel Nordrhein-Westfalens. Die offizielle Eröffnung fand in Anwesenheit von viel Politik und Prominenz statt. Unter den offiziellen Gästen auch Wetterfrau Inge Niedek vom ZDF.

Mit Horst und Cornelia Mienert konnten die Eigentümer der Immobilie, die Westfälisch – Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft, ein erfahrenes Hoteliersehepaar als neue „Türmer“ gewinnen. Der gebürtige Winterberger Horst Mienert und seine Frau waren beide zur der Zeit, als die WLV das Hotel auf dem Kahlen Asten plante, geschäftsführende Gesellschafter eines 90 Betten Wellness - Hotels im Bayrischen Wald. Für die Eheleute Mienert war es eine besondere Herausforderung in der Heimat noch einmal mit einem ganz neuen Projekt zu beginnen. Sie begleiteten die Entstehung von der Grundsteinlegung bis zur Einweihung und waren in die Planung der Innenausstattung voll mit einbezogen. Die Umbauarbeiten zum Hotel und Berggasthof begannen im Juli 2005. Am 29. Dezember 2005 erfolgte der „Testlauf“, die inoffizielle Eröffnung. Die gesamte Inneneinrichtung und Ausstattung, von der Kaffeetasse bis zum letzen Möbel musste in sehr kurzer Zeit geplant, bestellt und aufgebaut werden.

Horst Mienert hatte Pickel im Gesicht, vor lauter Stress, wie er sagte. Zwischen den Blumenbuketts für den abendlichen Festakt wurde tagsüber noch gehämmert, geschraubt und eingeräumt. Am Abend konnte dann mit zahlreichen Gästen gefeiert werden. Der kahle Asten präsentierte sich den geladenen Gästen als prachtvolle Winterlandschaft. Die neuen Pächter starteten in eine tolle, schneereiche Wintersaison.
Nach den aufwendigen Um- und Neubauarbeiten kann sich der „neue“ Bergasthof nun mehr als sehen lassen. Im neuen Anbau gibt es jetzt ein SB-Bistro-Cafe mit 80 Plätzen. Hier gehen Wanderer und Biker gerne ein und aus. Da wird auch nicht die Nase gerümpft, wenn eine Wandergruppe bei schlechtem Wetter mit derben Bergschuhen (an denen noch Erdreste in den Rillen haften) das Bistro „überfällt“, um Schutz vor dem schlechten Wetter zu suchen und sich mit einer herzhaften Erbsensuppe zu stärken.

Im ersten Stock befindet sich das Restaurant mit 90 Plätzen und einem Tagungsraum mit 30 Plätzen. Das Restaurant ist modern und zweckmäßig einrichtet. Holzfußböden und der offene Kamin, sorgen für eine wohltuende Behaglichkeit, vor allem wenn vor der Tür 1m hoch der Schnee liegt, wie im Winter 2005-2006. Im zweiten Stock und im Dachgeschoss wurden 17 komfortable, moderne Doppelzimmer eingerichtet. Fußbodenheizungen in den Badezimmern und LCD-Fernseher im Zimmer gehören zur Grundausstattung. Die Hotelzimmer sind nach den Aussichten benannt, die man hier oben genießt und heißen zum Beispiel „Lennequelle“ oder „Rothaarsteig“. Ob Tagung, Urlaub oder nur ein tolles Wochenende, im höchst gelegenen Hotel von Nordrhein-Westfalen, kann man es sich gut gehen lassen.

Die Bewirtschaftung erfolgt seit dem ersten Tag mit einem Team von 12 Mitarbeitern, die auch alle in 2008 noch gerne hier arbeiten. Darauf sind die Eheleute Mienert besonders stolz, denn das gesamte Team steht für den Erfolg des „neuen“ Berggasthofes.

Nach der Modernisierung und dem Hotelneubau in 2005, ist der Kahle Asten mit seiner einzigartigen Heidelandschaft nun mehr denn je eine Reise wert. Wie bereits vor 100 Jahren kommen heute immer noch viele Wandergruppen auf den Berg. In den letzten Jahrzehnten kamen dann im Sommer noch die Motorradfahrer und die Mountainbiker hinzu. Seitdem es das neue Restaurant und das Hotel gibt, kommen neben den Hotel- und Restaurantgästen auch noch die Tagungen hinzu. Selbst Hochzeiten werden jetzt hier oben gefeiert. Um es möglichst allen Gästen recht zu machen, müssen die Eheleute Mienert eine große Angebotspalette vorhalten. Kulinarisch lässt sich Horst Mienert deshalb in keine bestimmte Schublade pressen. Von der Erbsensuppe über das Geschäftsessen bis zum sechs Gang - Menü reicht das Angebot hier im Berggasthof. Gastfreundlichkeit steht bei den Mienert´s ganz oben auf der Liste. Moderate Preise und das breite Angebot haben sich schnell herumgesprochen. Bei gutem Wetter, im Sommer wie im Winter, ist der Berggasthof sehr oft ausgebucht. Von Frühling bis Herbst kommt dann noch die Aussengastronomie auf der großen Südterrasse hinzu.
Urlaub und Erholung, deftiges und Feines, all das finden die Gäste hier auf dem Kahlen Asten.