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Tipp der Redaktion Nr. 58

Hotel Kaiserhof Münster

Hotel Kaiserhof Münster
Bahnhofstrasse 14
48143 Münster
Telefon: 0251 4178 - 0
Telefax: 0251 4178 - 666

hotel@kaiserhof-muenster.de
www.kaiserhof-muenster.de
Hotel Kaiserhof Münster
Das Hotel Kaiserhof in der Bahnhofstraße von Münster gehört sicherlich zu den Münsteraner Hotels mit Geschichte und Tradition. Ende der 1920er Jahre erwarb die im Besitz der Familie Cremer befindliche Thier-Brauerei das Hotel. In den nachfolgenden Jahrzehnten verpachtete Familie Cremer den Kaiserhof. Das 4-Sterne-Hotel hat im Laufe seiner Geschichte viele prominente Gäste beherbergt, darunter gekrönte Häupter wie König Ibn Saud von Saudi Arabien und Ex-Bundespräsident Johannes Rau.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte jedoch schwanden Glanz und Qualität des Hauses. Vor ca. 10 Jahren entschlossen sich die Besitzer Peter und Anne Cremer, das Haus wieder in Eigenregie zu führen und den Kaiserhof in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Es gab eine Menge zu tun und die Eheleute Cremer gaben in den zurückliegenden 10 Jahren richtig Gas. So wurden mit großem finanziellen Aufwand alle Zimmer und Etagen renoviert, ein neuer Kaisersaal geschaffen und die Fassade neu gestaltet. Selbst an Lichtilluminationen im Innenbereich und an im Gehweg eingelassene Strahler, die das gesamte Gebäude des Abends in ein warmes Licht tauchen, wurde gedacht. Anne und Peter Cremer sind Perfektionisten bis ins letzte Detail. Man merkt in jedem Gespräch, dass sie diesen „Job“ mit Freude machen. Unter der kaufmännischen Leitung von Peter Cremer konnten jährlich zweistellige Umsatzsteigerungsraten erreicht werden und die Auslastung stieg auf durchschnittlich 70 %. Unter den Geschäftsleuten und Touristen kann Peter Cremer über 25 % internationale Gäste begrüßen.
Im Juli 2008 wurde der Kaiserhof erstmals für fünf Wochen geschlossen, um den Gästen den Baulärm während der intensiven Phase der Bau- und Renovierungsarbeiten zu ersparen. Mit der Komplettrenovierung der gesamten ersten Etage wurden die Zimmerrenovierungen (vorerst) abgeschlossen. Einige Hotelzimmer wurden zu großen Komfortzimmern zusammengelegt, sodass sich die Gesamtanzahl der Zimmer von 105 auf „nur“ noch 100 Zimmer reduzierte. Das größte Zimmer in der neu gestalteten Etage ist die 50 m² große Präsidentensuite. Das luxuriöse Badezimmer in dieser Suite verfügt über eine eigene Soundanlage und einen Fernseher. Entspanntes, erholsames Baden ist hier Programm. Selbstredend sind alle Hotelzimmer klimatisiert.
Der videoüberwachte Hotelparkplatz bietet Sicherheit auch nach Einbruch der Dunkelheit. Besonderes Augenmerk: Die Außenwand eines Nachbargebäudes wurde mit einem 8 x 16 m großem Bild des Kaiserhofes von 1895 geschmückt. Aus einem der Fenster blickt der damalige Käufer des Kaiserhofs – Geheimrat Josef Cremer – auf das geschäftige Treiben auf dem Parkplatz. Gleich vier livrierte Wagenmeister nehmen den Hotelgästen das Einparken und Abstellen ihrer Autos ab.

Fine-Dining im Kaiserhof
Im Oktober 2008 setzten Anne und Peter Cremer allen bis dahin abgeschlossenen Renovierungsarbeiten, Neu- und Umbauten mit der Eröffnung des Gabriel’s kaiserlich „die Krone auf“.
Das Gabriel’s ist ein komplett neu gebautes Hotelrestaurant. Der Namensgeber war der Erzengel Gabriel. Der Name ist Verpflichtung. Himmlisch speisen können im Gabriel’s Hotelgäste, Besucher der Stadt und die Münsteraner. Für Peter Cremer ist dieses Restaurant auch eine Referenz an die Stadt Münster. Das Hotel ist bekannt für seinen excellenten Service. Anne und Peter Cremer gehen hier mit gutem Beispiel voran.

Das Gabriel’s bietet Raum für 85 Plätze, davon 30 Plätze im Fine-Dining-Bereich. Hausintern grenzt es an den Kaisersaal, auf der Bahnhofstraße befindet sich der externe Eingang, signiert mit geschwungenen Engelsflügeln aus Edelstahl. Der erste Blick fällt unweigerlich auf den großen, elegant geschwungenen, vergoldeten Rezeptions- und Ausgabetresen auf der rechten Seite des Restaurants. Hier schmückt der Namenszug des Erzengels die Stirnwand. Durch das Restaurant führt ein langer Gang, auf dessen linker und rechter Seite sich elegante Sitzmöbel und Tische befinden. Beide Wände sind verspiegelt, sodass selbst Gäste, die mit dem Rücken zum Gang sitzen nicht vor eine Wand schauen müssen. Sie können das Geschehen im Restaurant im Spiegel sehen. Die Spiegel verleihen dem Betrachter interessante optische Eindrücke. Am Ende des Ganges befindet sich ein Bildnis des Erzengels. Es besteht aus Tausenden von kleinen Mosaiksteinchen. Auf den 260 m² Grundfläche wurde eine Beleuchtung (Illumination) installiert, die aus 200 Lichtquellen bestehend vielfältig atmosphärische Lichtdramaturgien zulässt, wobei acht Grundprogramme zum Standard gehören (eines davon z. B. für ein romanisches Candle-Light-Dinner). Es besteht außerdem für die Beschallung der Zugriff auf 17.000 (!) Musiktitel.
Im Fine-Dining-Bereich setzt sich die exklusive Ausstattung fort: Mit Blattgold verkleidete Wände, ein großer Lichtkranz an der Decke und eine wertvolle Plastik aus Marmor. Besonderen Wert legt Peter Cremer auch auf die Weinkompetenz des Hauses. Im Untergeschoss wurde ein Weinkeller eingerichtet, in dessen Klimaschrank über eintausend wohltemperierte Weine lagern. In der Mitte des Raumes befindet sich Peter Cremers alter Refektoriumstisch, um den herum eine Gruppe über einhundert Jahre alter Stühle aus dem Besprechungsraum der Thier-Brauerei zur Verkostung der Weine an gemütlichen Abenden im kleinen Kreis einladen.

Hier unten befinden sich auch die Toiletten des Restaurants. Für Peter Cremer sind sie ein Aushängeschild. Selbst hier hat die Kunst einen festen Platz gefunden. Antike Büsten schmücken die Räume. Die Eingangstüren bestehen aus satiniertem Glas, in das lebensgroße Abbilder einer Frau und eines Mannes eingraviert sind.

Betrachtet man die verbauten Materialien bei der Einrichtung des Gabriel’s, sieht man sehr schnell, dass an der Ausstattung nicht gespart wurde.
Nur einige Beispiele:
Der Boden:
Kalkstein, Impala Grey fein geschliffen
Wandverkleidung:
Kalkstein Alba white gestelzt
Tische:
Wengeholz
Stühle:
Wengeholz
Theke:
Sandwichplatten geformt & vergoldet
Fine-Dining:
Türen und Wandverkleidungen,
3D-Fräsungen blattvergoldet
Bereich Lampenpodest:
Palmwedel blattvergoldet

Ein umfassendes Bild kann man sich eigentlich nur vor Ort verschaffen.

Die Restaurantküche
Ist das Gabriel’s inklusive des Fine-Dining-Bereichs ausgebucht, sind über 80 Gäste zu beköstigen. Auf Banketten und Empfängen können es noch etliche mehr sein.
Die neue Küche ist deshalb räumlich und technisch großzügig ausgestattet. Räumlich deshalb, damit hier auch Küchenpartys und Kochkurse stattfinden können. Technisch wurde sie mit dem Besten ausgestattet, was derzeit auf dem Markt zu bekommen ist. Die Luft wird über UV-Filter gereinigt, gekocht wird nur noch auf Induktion. Bei den Chafing-Dishes z. B. müssen keine Deckel mehr abgenommen und zur Seite gelegt werden. Ein Mechanismus lässt die Deckel nach oben und hinten gleiten. Auch hier wurde in allen Bereichen bis ins kleinste Detail gedacht.
Chef im Ring ist in der Küche André Skupin, der nach seiner Ausbildung die bei Köchen üblichen Stationen absolvierte, und dann 11 Jahre, davon 9 Jahre als Küchenchef, im Hof zur Linde (15 Punkte Gault Millau), kochte.
Im Tagesgeschäft gilt für ihn die Devise „gut, frisch, schnell“. Für seine Gäste im Hotelrestaurant Gabriel’s kocht er die saisonal und regionale reine Frischküche. Seine Gäste begrüßt er immer mit einem „Amuse“ (Amuse-bouche: Gruß aus der Küche), auch wenn ein Gast nur eine Suppe bestellt. Das Amuse ist für Skupin die Wertschätzung gegenüber dem Gast – unabhängig von der Preisklasse des bestellten Gerichtes.
Im Fine-Dining-Bereich will er seine Gäste stets positiv überraschen. Werden aufgrund der Menükarte hohe Erwartungen geweckt, sollen diese auf dem Teller noch übertroffen werden.
Insgesamt bevorzugt André Skupin die klassische Küche mit französischem Akzent. Selbstverständlich wird mit modernen Zubereitungs- bzw. Garmethoden gekocht. Wenn Skupin jedoch von „Schmoren“ spricht, dann meint er auch schmoren – aber richtig. Mit der Molekularküche hat er so seine Schwierigkeiten. Aber das ist durchaus kein Negativum.
Fassen wir die Ereignisse der vergangenen Monate zusammen, so hat der gesamte Kaiserhof jetzt einen komplett neuen Auftritt.

Bei Peter Cremer klingt so etwas wie Stolz über das Erreichte mit, wenn er sagt: „Wir möchten den Gästen in unserem 4-Sterne-Haus einen 5-Sterne-Service bieten.“ Dabei würde er sich auch über das kleine „s“ (Superior) als Zusatz freuen. „Unser Bestreben ist es, das beliebteste Hotel und Restaurant in Münster zu werden“, so Peter Cremer. Als Vorsitzender der ISG (Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel) sieht er die Neuaufstellung des Traditionshotels auch als gelungene Aufwertung des Bahnhofviertels.
Münsters feine Adressen für Genießer sind um einen neuen Namen reicher.

www.kaiserhof-muenster.de